What I learned by Loving you

love

A poem from Germany to Wales

 

Love isn’t blind

It sees pretty clear

What there’s to find

And the heart is deceitful

Above all struggles and all fear.

 

Sex is not about climax

And is not a promise to marry.

Sex is Making Love

Quite literary.

The feeling of pleasuring your love

Is above

All orgasms you can ever have

And the feeling of two minds melting

Is more rebelling,

Than an undressed piece of ass.

 

Love and Sex don’t care about gender,

They don’t care about genitals and their splendour.

If the one crosses your path

You won’t care what’s in their pants

Or in their hands.

Lube or lath

Is simply  a personal aftermath.

So if you feel alone and unhappy

Start looking wider.

Your ideals of flesh and show

Are preventing you

from finding the one gold mind

at the end of a manifold rainbow.

 

People are neither fortuned or stuck

You  make your own luck.

>>It’s as much about instinct

         As it is about intellect<<     Kate Tempest

And though I feel with all I am

There is more to life, it exists

(no, no god and no bright light)

You are absolutely right.

 

Talking should be mindful

Never inflationary.

Words should carry

precision and rear view.

Mutual silence,

Or a simple gaze

Is often enough to describe

The universe.

 

Being honest is key

Don’t say stuff with hidden motives.

No strings attached

that go unnoticed.

Be true to yourself.

Be true to your plan

And always feel like you can.

 

Love your partner every day

Don’t wish them away.

Love them as if you lost them yesterday.

Don’t project your shit on them.

Your lover is not a screen

To watch your life crack.

Water off a duck’s back.

If you feel alone and unhappy still

With how things are

Take a fucking risk

A thrill.

Discard!

Your life doesn’t depend on

loving someone

hardly or too hard.

 

You don’t have to love the same way

As long as you love equally.

If your partner doesn’t say

I love you every day,

give you roses

or chocolate

or write you a poem

It’s not important all through

If only their eyes are

Glowing when they look at you.

 

Being able to remain human

Is good for your health.

You fart, you shit, you stink,

You cry,

You have red spots, pimples,

Chubby parts and wrinkles.

But Love doesn’t care.

Love is stronger than distance.

Love accepts the dare.

Love is stronger than the souvenirs of your love.

Fuck mutual interests!

Fuck being in the same country!

Care about being on the same page!

Fuck egoism!

Fuck the past and the future!

Fuck fucking pragmatism!

 

How do I know it’s all been worth it?

It’s a feeling words can hardly describe

It’s a knowing,  a certain stability.

Nothing can tear you apart, no swipe.

It’s all about trust.

First in yourself!

Second in your partners mentalism

And much important: altruism.

Wishing for the other person to be happy

Makes them happy

Makes you happy

Makes them want to make you more happy.

 

All of this I learned from your mind

My pet, my kind.

There is more to life

Than following the rules of attraction

But if you found loves‘ satisfaction

Your love gives you Life

And you feel more alive

And you see pretty clear

Without fear

Without mist

Yes, my love

We exist!

 

Verklemmt – Der Dreh

verklemmtnew

Poster Art von Sam Wall

 

Mein neustes Kurzfilm-Projekt und Bachelor-Abschlussprojekt, der Kurzfilm, der unter dem Arbeitstitel Verklemmt entstand, erzählt die Geschichte der Protagonistin Mimi, die sich als schwules Mädchen identifiziert. Wir begleiten dieses verwirrte und von Selbstzweifeln zerfressene Mädchen, auf ihrer Selbstfindungsreise in eine Welt von Sex, Drugs und Techno geprägtes, lesbisch, schwules bis queeres Milieu. Die Reise bringt sie zu der Erkenntnis, dass das Wesen eines Menschen und seine Sexualität nicht von seinem biologischen Geschlecht abhängig sind.

Der Kurzfilm will die Idee einer Auflösung bzw. Fusion aller sozial konstruierten Geschlechterrollen aufzeigen, die nicht nur Mimi, sondern auch dem Zuschauer die Erlösung eines inneren Konflikts bringen soll. Sexualität und Identität lassen sich nicht in Schubladen stecken. Jeder Mensch sollte sich selbst kennenlernen, um seine individuellen Bedürfnisse erfüllen zu können.

Das strikte Befolgen der Normen, wie man als Mann oder Frau zu sein hat, sah ich schon immer als Hindernis für die persönliche Entwicklung jedes Individuums. In meiner Weltanschauung sind die Geschlechter nicht mehr wichtig, im Gegenteil, sie führen meiner Meinung nach zu Depressionen, unterdrückter Sexualität und Diskriminierung untereinander.

img_6555

Für meinen Abschlussfilm war es mir deshalb wichtig einen szenischen und von der Bildsprache her imposanten Kurzfilm zu drehen und eine Geschichte zu erzählen. Mimis Reise zu ihrem inneren Kern ist eine Geschichte für jeden Zuschauer, der seine eigene Reise betreten könnte, würde er sich wagen ohne Furcht vor der Gesellschaft, von einem hetero-normativen Ist-Zustand abzuweichen. Es war mir wichtig daher eine Fülle von verschiedenen Charakteren, sowie sozialen Umfeldern zu zeigen, denen Mimi auf ihrer Reise begegnet.

Meine filmischen Vorbilder waren hier vor allem der Langspielfilm Shortbus (2006) von John Cameron Mitchell, der eine queere Szene in New York zeigt, wie ich sie mir in Deutschland bisher nur erträumen kann: Der gleichnamige Club im Film ist „a salon for the gifted and challenged“, wie Justin Bond, die Mutter des Shortbus erklärt. Sexuelle Revolution wird dort zelebriert: alles was du dir erträumst ist möglich, aber nichts muss. Die letzte Etappe Mimis Reise bringt sie in „Das Omni“, ein genderfluider Club, der ganz offensichtlich an den Shortbus angelehnt ist und meine Vision einer Gesellschaft ohne Geschlechtersozialisation zeigt:

abbildung-1

Linke Spalte: Shortbus, Rechte Spalte Verklemmt

Der Spielfilm und der Pornofilm werden miteinander vermischt, es gibt explizite Szenen, aber auch eine wundervolle Dramaturgie und Erzählweise, die uns die Figuren Nahe bringt und nicht als Sexobjekte darbietet. Verklemmt möchte die sexuelle Revolution, die die Filmwelt seit neustem entdeckt hat, weiterführen.

Körper sind am Ende nur eine Mischung aus Fleisch und Haut, die dazu einladen geküsst, geleckt und geliebt zu werden. Wichtig ist das Individuum, welches in dem Körper steckt und das wird Mimi mit dem Zuschauer zusammen beim Schauen des Filmes lernen.

Was sind Girlfags?

Girlfags oder zu deutsch „Schwule Mädchen“ sind Frauen, die sich in den meisten Fällen als schwuler Mann im Körper einer Frau identifizieren, ohne geschlechtsangleichende Maßnahmen anzustreben. Sie fühlen, dass ihr biologisches Geschlecht nichts mit der eigenen Geschlechterzuordnung zu tun hat. Die Idee einer genderqueeren Gesellschaft, die sozial konstruierte Rollen ablehnt und mehr Individualität für jeden Menschen darbietet, spielt dabei eine starke Rolle. Homosexualität ist für Girlfags eine Eigenschaft an Männern, die sie besonders attraktiv macht. Sie erwarten von schwulen Männern nicht, heterosexuell zu werden, sondern möchten von ihnen selbst ganz oder teilweise als schwule Männer gesehen werden.

girlfags

Viele Girlfags suchen keine traditionelle Mann-Frau-Beziehungen, sondern bevorzugen polyamoröse Beziehungen, mit einem oder mehreren schwulen bzw. bisexuellen männlichen Partnern. Auch eine Beziehung zwischen zwei Girlfags ist durchaus vorstellbar und kann als schwule Beziehung zwischen zwei weiblichen Menschen gesehen werden. Das Pendant zu den Girlfags sind die Guydykes, die sich als lesbische Frau im Körper eines Mannes identifizieren. Beide Lebensarten können in einem genderqueeren sozialen Umfeld ihre volle Kraft und Individualität entfalten, da in der queeren Szene alle Menschen akzeptiert werden, die von einer heteronormativen Lebensweise abweichen.

Was bedeutet genderqueer?

moodboard-omni

Bevor ich versuche eine queere Anschauung der Welt darzustellen, macht es Sinn, sich die Geschlechter-sozialisierte westliche Zivilisation, in der wir leben und wie sie von den Massenmedien verkauft wird, etwas genauer darzustellen. Was weiß der normale Bürger über Sexualität und Geschlecht?

Die Norm sagt, es gibt zwei natürliche Geschlechter: Mann und Frau – dazu zwei Arten der Sexualität: Homosexualität und Heterosexualität. Transsexualität (Menschen, die fühlen mit dem falschen Geschlecht geboren zu sein), sowie Intersexualität (Menschen, die genetisch bedingt keinem eindeutigen Geschlecht zugeordnet werden können) gelten dabei als Abweichungen oder sogar als medizinisch zu behandelnde Störung. Die Idee scheint zu bestehen, dass Menschen nur ein wahres Geschlecht, sowie eine Sexualität haben können. Die Begriffe Mann, Frau, heterosexuell und homosexuell werden dabei also in Schubladen gehütet und nicht miteinander vermischt.

Dieses Weltbild hat den Nebeneffekt, dass Menschen sich in Gruppen aufspalten, die sich vor allem durch ihre Unterschiede definieren und Personen wie Girlfags, die zwischen diesen Schubladen stehen, werden hierbei in den seltensten Fällen als Bindeglieder, sondern mehr als Störfaktoren angesehen. Die heteronormative Gesellschaft verlangt den Menschen also eine unabdingbare Einordnung in die bestehenden Schubladen ab, eine Abweichung dieser wird immer nur als Phase gesehen, auf dem Weg hin zu der „echten“ Geschlechterorientierung, bzw. Sexualität.

Begriffe wie genderqueer oder genderfluid hingegen beinhalten als Ausgangspunkt, dass Menschen in ihrer Entwicklung immer wieder andere Phantasien, Wünsche, Identitäten und sexuelle Neugier besitzen dürfen. In diesem Konstruktionen gibt es keine Eindeutigkeiten. Dem Mensch wird eingeräumt, dass er sich im Laufe seines Lebens immer wieder anders fühlen darf, ja sogar eine gewisse Gleichzeitigkeit empfinden kann.

Zusammegefasst: Im Wort genderqueer stecken zwei englische Worte, nämlich gender und queer. Gender heißt übersetzt Geschlecht und wird in einem soziologischen Hintergrund gebraucht. Welche Geschlechterrollen gibt es? Welche Eigenschaften werden jeweils Mann und Frau zugeordnet und wieso? Sind diese Rollen natürlich oder vom Menschen erschaffen, um gewisse kapitalistische, imperialistische oder patriarchische Weltbilder zu erhalten?

Queer bedeutet unter anderem „eigenartig“, aber auch „zweifelhaft“. Der Begriff ist ein sogenanntes Geusenwort, welches früher vor allem als Schimpfwort für Homosexuelle benutzt wurde, aber durch bestimmte Personengruppen einfach positiv umgemünzt wurde. Heutzutage meint queer Menschen, deren Geschlecht, Sexualität, Körper und Gefühle sehr vielfältiger sind, als die wenigen Möglichkeiten, die in unserer Gesellschaft als „normal“ gelten.

„Genderqueere Orte oder Veranstaltungen sind also Räume, in denen solche Fragen diskutiert werden und in denen queere Menschen sich über ihrer Erfahrungen austauschen können. Queer bedeutet nämlich auch, darüber nachzudenken, wie eine Gesellschaft aussehen kann, in der Niemand wegen seines Aussehens, Geschlechts oder der eigenen Sexualität schlecht behandelt und ausgeschlossen wird.“ (Elena Barta, Bund Deutscher Pfadfinder/innen e.V., 2016).

Fakten zum Film

Das Team von Verklemmt besteht aus sehr engagierten Menschen aus Frankfurt und Mainz aus verschiedenen Bereichen der schönen Künste. Jeder engagierte sich ehrenamtlich für das Projekt und opferte Zeit und Energie bei diesem ungewöhnlich aufwendigen Film mitzuwirken. Als Team wollen wir dem Thema gerecht etwas schaffen, was Substanz hat und zum Nachdenken anregt.

 

Wir hatten drei Drehblöcke, angefangen mit 4 Tagen im September, 5 Tagen im Oktober und 6 Tagen im November.

Die Drehorte wurden von mir und der Produktion sorgsam ausgewählt, da die Fülle der insgesamt 15 verschiedenen Drehorte, eine Besonderheit des Films darstellt. Ich möchte den Zuschauer auf eine authentische Reise durch Mimis Leben, durch meine Generation, mitnehmen. Das wird auch dadurch unterstützt, da jeder Drehort der Geschichte auch auf seiner wahren Atmosphäre beruht, die ich versuche einzufangen. Drehorte in Frankfurt am Main waren der Club Silbergold, sowie das Tanzhaus West und der Club The Cave.

Außerdem war mir wichtig, dass die Stadt Frankfurt als solche auch zu erkennen ist: Der traditionelle Koreanische Garten mit den Bankentürmen im Horizont und die Camberger Brücke, die im Sonnenaufgang einen einmaligen Blick auf Frankfurts Bahnhof und Skyline freigibt, den jeder in Frankfurt lebende Mensch meiner Generation kennt.

brucke

Drehorte in Mainz waren das Philosophicum der Gutenberg-Universität, das Filmstudio der JGU, sowie das Studio der HS Mainz und eine private Wohnung eines Stabmitglieds.

Eine weitere Besonderheit des Drehs war auch, dass wir zwei Kulissen, Mimis Zimmer und Badezimmer, komplett selbst bauten. Dafür wurde uns eine Halle der Firma Höchstmaß in Mainz-Kastell zur Verfügung gestellt. Die Set Designer bauten dort 4 Wände, und zwei falsche Spiegel, sowie ein großes rundes Bett für die vorletzte Szene, die Orgie.

 

Motive und Konzepte

Dadaismus und Realismus

Die Arbeit an diesem Kurzfilm spaltete sich in zwei Stränge, die im Endresultat miteinander zu einer Geschichte vereint wurden. Während der szenische Teil, die Erzählung, einem strikten Storyboard und einer exakten Planung folgte (Realismus), ergaben sich die Montagesequenzen, die Sexszenen, durch Arbeit mit dem Zufall und Experimentieren (Dadaismus).

Im Film soll das Leben ungeschönt und realistisch dargestellt werden. Die Handlungen der Figuren stehen durch lange Aufnahmen, Plansequenzen und kühles Licht im Gegensatz zu den spirituellen Sexszenen. Die Kamera weiter drauf halten an Stellen, wo Hollywood wegschneiden würde, spiegelt für mich den Realismus wieder. Der Realismus gibt den Figuren im Film die nötige Zeit, die sie brauchen, um sich zu entfalten, um dem Zuschauer näher zu kommen. Die Entromantisierung der weiblichen Protagonistin spielt in der Beschreibung von Körperlichkeit eine starke Rolle. Alltägliche Handlungen wie ein Toilettengang oder die ungeschönte Darstellung von Hygiene und Körper sind Voraussetzungen um die Figur Mimi nicht als stereotype Frau, sondern als Mensch auftreten zu lassen. Es ermöglicht dem Zuschauer, unabhängig seines eigenen Geschlechts, sich in unseren Charakter hineinzuversetzen.

vergleich-storyboardtoileetttereeevergleich-storyboard2wg-umgebung

Die Sexszenen dagegen wurden im Sinne des Dadaismus gedreht. Sex passiert im Kopf und beschränkt sich nicht nur auf kopulierende Körper, sondern ist im besten Falle eine emotionale Erfahrung, die sich in kurzen Einzelbildern von fusionierender Natur zeigt, welche ihre spirituelle Kraft im Film entfalten. Die von mir benannte Dada-Kamera soll das Leben einfangen und Möglichkeiten der Bildgestaltung aufzeigen, die sich durch eine strikte Planung dieser Szenen nie darbieten würde. Das Experimentieren mit der Kamera, den Darstellern einen Spielraum für ihre Rolle zu geben und die dynamischen Lichtgestaltung ist ein sehr interessanter Ansatzpunkt, um die Schönheit der Bilder im Zufall zu finden.

 

Die Botschaft des Films, also die Auflösung von Körpern, soll sich von einer realistischen, sachlich kühlen Atmosphäre zu einer farbenfrohen emotionalen Bildsprache intensivieren. Hierbei wird Sexualität und Körperlichkeit in Details, Unschärfe und Surrealismus aufgelöst, die den Zuschauer letztendlich nicht mehr erkennen lässt, um welche Körperteile und Geschlechter es sich auf der Leinwand handelt. Dieses Stilmittel erfährt seinen Höhepunkt in der letzten Szene des Films, der Orgie.

Identität und Spiegelbild

Das Spiegelbild stellt in Verklemmt ein zentrales Motiv dar. Mimi, unsicher in ihrer Identität, zwanghaft nach einer Schublade für sich selbst suchend, konfrontiert sich einige Male mit ihrem Spiegelbild. Hierbei ist der direkte Blick der Kamera in den Spiegel wichtig, welcher durch einen Ausstattungstrick erzielt wird. Der vermeintliche Spiegel im Film ist ein durch ein Loch in der Wand gespiegelter Raum, wobei die Person im Vordergrund ein Körperdouble der Schauspielerin darstellt.

Abbildung 10.jpg

Arbeit am Drehbuch

Die Arbeit am Drehbuch begann im Frühjahr 2015, mehr als ein Jahr vor der Vorproduktion. Ich schrieb das Drehbuch im Drehbuch-Kurs von Drehbuchautor und Regisseur Thomas Durchschlag, der uns wöchentlich mit Rat und Verbesserungen zur Seite stand. Besonders hilfreich war auch die stetige Rückmeldung durch Kommilitonen, die durch gemeinsames Besprechen des Inhalts zustande kam. Diese konstruktive Kritik war sehr wichtig für das weitere Schreiben, um zu wissen, ob die Dramaturgie und Intention des Drehbuchs richtig rüber kamen. Bis zu der Drehversion des Drehbuchs durchlief die Geschichte 11 Überarbeitungen. Schwächen des Drehbuchs waren zu Anfang die Dialoge, die an manchen Stellen viel zu erklärend und konstruiert waren. Die Proben mit den Schauspielern war die wichtigste Aufgabe bei der Entwicklung der Figuren. Dadurch findet man Stellen im Dialog, die nicht funktionieren, oder auch einfach nicht auf den Schauspieler passen. Man entwickelt den Subtext gemeinsam, man fragt sich mit welcher inneren Haltung die Figuren miteinander kommunizieren und was sie tatsächlich sagen wollen. Die Schauspieler_innen fingen im Laufe der Rollenarbeit an, ihre Texte zu improvisieren. Nach wochenlanger Arbeit wussten sie genau, wie die Figur antworten und sich ausdrücken würde.

Vorproduktion und Sponsoren

In Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Spektrumfilm aus Mainz, vertreten durch Jan Czmok, sowie der Produktionsleitung Frank Sobottka und meiner Regieassistentin Sophia Sauer, die einen beachtlichen Teil der Produktion übernahm, erlebte ich das erste Mal in meiner filmischen Karriere, wie man neben der künstlerischen Arbeit am Film wirtschaftlich arbeitet. Man kann auch als studentische Produktion viel erreichen, wenn man weiß, welche Institutionen man fragen kann, wer die Ansprechpartner sind und welche Möglichkeiten diversen Unternehmen gegeben sind.
Wichtigstes und erfolgreichstes Utensil der Vorproduktion war die Produktionsmappe, die Sophia und ich herstellten.

Damit konnte man als potentieller Unterstützer, Sponsor oder Journalist alle Infos bekommen, die man zum Projekt brauchte. Die Mappe hinterließ Eindruck bei den potentiellen Sponsoren und bei der Presse, sodass wir einiges in der Vorproduktion erreichen konnten:

Sextoys von Waldmichelsholdi und Fun Factory als Dekoration für die Clubszenen, ein Baumarkt-Sponsoring von 50% Preisnachlass von Globus Baumarkt Hofheim, kostenloses Bier und Energy Drinks von Red Bull, Perücken im Wert von 300 Euro für nur 100 Euro, eine gemietete Halle fast kostenlos für einen Monat, die Bäder Betriebe Frankfurt sponserten uns den Eintritt für die Sauna, kurz vor dem Orgien-Dreh usw. Obwohl die Produktionsfirma den Gesamtwert des Drehs bezahlte, nahmen wir unsere Pflichten in der Vorproduktion wahr, den Gesamtwert des Films durch Sponsoring und Mithilfe zu mindern.

Auch die journalistische Arbeit zu unserem Projekt war der Produktion wichtig. So erschienen vor, während und nach dem Dreh diverse Artikel und ein Fernsehbeitrag:

http://www.mitmachzeitungmainz.de/article/cff3ad 

von Martin Wimmer am 22. Juli 2016

https://merkurist.de/mainz/kultur/ein-film-ueber-schwule-maedchen_7gc

von Vera Kuchler am 25. September 2016

http://www.fr-online.de/frankfurt/jennifer-von-schuckmann-in-frankfurt-die-schwule-frau,1472798,35052338.html

von Johannes Vetter am 2. Januar 2017

http://swrmediathek.de/player.htm?show=adc4eef0-92fb-11e6-a5fb-005056a10824

Fernsehbeitrag vom Magazin Landesart im SWR vom 15.Oktober 2016

Das Team und die Förderung

Zuletzt möchte ich wie ich es immer deutlich mache, anmerken, dass ich zwar immer als Regisseurin im Rampenlicht der Medien stehe, was der Art der Arbeit der Medien zu schulden, aber auch nachvollziehbar ist, ohne mein Team dieser Film aber niemals zustande gekommen wäre. Die einzelnen Departements dieses Kurzfilms haben eigenständig, mit stetiger Absprache mit mir gearbeitet und sind in ihrem Gebiet absolute Profis. Ich beende diesen Beitrag mit der Auflistung meines Teams und weise noch darauf hin, dass sich auch schon für 2017 einige Türen für unser Projekt aufgemacht haben. Seid weiterhin gespannt.

Ein besonderer Dank geht an die Medienförderung Rheinland-Pfalz, die das Projekt mit einer Summe von 3000 Euro gefördert hat.

Danke auch an alle unzähligen Statisten, Komparsen, Helfer, Clubbesitzer und Mitarbeiter von Institutionen und Firmen, die hier nun nicht alle aufgelistet werden können, sich aber mit 100 prozentiger Sicherheit im Abspann unseres Films wiederfinden werden.

 

Kamera: Felix Harjans
Regieassistenz: Sophia Sauer
Produktion: Frank Sobottka,  Sophia Sauer
Oberbeleuchter: Tobias Graf, Timon Dangel
Set Design: Cosimo Aversente, Patricia Burban, Hannah Schröder
Kostüm: Cosimo Aversente, Laura Grossbach
Maske: Roxanna Löwenstein
Hauptrolle: Freya Kreutzkam
Kameraassistent: Benjamin Böhm
2.te Kameraassistenz/ Data Wrangler: Bianca Buedenbender, Samir Meslem, Niklas Soeder
Beleuchter/innen: Vanessa Dahl, Felix Ehlert, Louis Caspar Schmitt,
Holger Enck, Pascal Dawson, Simon Schares
Tonmeister: Balthasar Marko
Tonassistenten: Christopher Gutt, Yvonne Simon, Kevin Sliwinski
Ausstatter/innen: Anh Nguyen, Jueli Kanuma, Felix Schumacher
Komparsenbetreuung: Natascha Zink, Lisa Krause
Continuity: Matthias Noe, Inka McAtee
Poster Art: Sam Wall
Visual Artist: Christof Pohl
Graffiti Artist: Mert Cihan
Set-Fotograf: Robert Schittko
Behind the Scences Kamera: Pascal Dawson
Köchin: Muriel Spiegel
Helfende Hände: Tanja Welcher, Vivien Schierle, Pia Schuster, Sonia Kupferschmid, Laurenz Lin
Peter Beck als Japanologie-Lehrer
Bardo Böhlefeld als Exfreund Tom
Carole Jachtmann als Janina
Maximillian Gehrlinger als Henri
Andrea Rudolf als Mimis Spiegelbild
Jannik Görger als Raver
Aetschy als Dina
Deborah Muriel Blum als Verführerin
Testa Steron als Gay Boy
Fabian Baecker und Philipp Myk als Mitbewohner

Sex’tras (Orgie): Lisa Krause, Tom Elsworth, Cosimo Aversente, Christof Pohl, Mathias Bros, Anna Porubajew, Inka McAtee, Fabian Thaqi, Testa Steron, Oliver Reimer, Pascal Dawson, Jennifer von Schuckmann

Copyright © 2014,2015 spektrumfilm.tv, All rights reserved.

Alter Fame und neue Ufer

Da ich gerne zusammenfasse, will ich hier einmal alle Zeitungsartikel auflisten, die so über mich verfasst wurden in den letzten Monaten.

12742320_1539728032994141_8562275318632093115_n

 

März 2015 – Frankfurt am Main

Günther Michels von dem Frankfurter Online-Magazin Feinripp.net und vom Sender RadioX hat einen Artikel, sowie ein Telefoninterview damals zur Startnext-Aktion mit mir gehalten, hier zum lesen und anhören:

http://www.feinripp.net/kunst/cabaret-voltaire/

Februar 2016 – Berlin

Interview mit Michael Defrancesco von der Rhein-Zeitung Koblenz noch vor der Festival-Premiere von Cabaret Voltaire auf dem Berlin Independent Film Festival 2016:

http://www.rhein-zeitung.de/kultur/kino-tv_artikel,-abseits-der-berlinale-zeigt-hauptstadt-ein-zweites-filmfest-im-babylon-laufen-independentstreifen-_arid,1441444.html

Februar 2016 – Mainz

Interview mit der lieben Neli Mihaylova von der Allgemeinen Zeitung Mainz in meiner Hochschule, an meinem ‚heiß’geliebten Arbeitsplatz:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/mainz-filmemacherin-jennifer-von-schuckmann-praesentiert-debuetfilm-in-berlin-und-venedig_16656862.htm

März 2016 – Remagen

Das Hans Arp Museum in Remagen lud mich und den Dada-Kameramann Benjamin Böhm zur Museumsbesichtigung und anschließenden Interview ein. Der Schwerpunkt hierbei war natürlich der Dadaismus, dem ich mich als Künstlerin verschrieben habe und die Erfindung meiner sogenannten „Dada-Kamera“:

http://www.dadadudablog.org/2016/03/31/nightmare-before-dada-ein-interview-mit-jennifer-von-schuckmann-und-benjamin-böhm/

März 2016 – Mainz

Für den Bürgerreporter Mainz hat der talentierte junge Scheiberling Martin Wimmer ein weiteres Interview zu gutem Kaffee mit mir gehalten. Martin ist weiterhin ein sehr lieber und engagierter Helfer für meinen weiteren Weg geworden:

http://www.myheimat.de/mainz/kultur/mainzer-studentin-gibt-filmdebuet-ein-interview-mit-jennifer-von-schuckmann-d2746509.html

April 2016 – Frankfurt am Main

Der SWR2 besuchte mich in meiner eigenen  unordentlichen Küche für ein Radio-Interview (folgt):

12592614_1554088214891456_667993653528631268_n

Wer hat alles gelesen? Wer mag noch mehr lesen? Seid ihr bekloppt? 🙂

Ich arbeite momentan an meinem nächsten Grenzen-sprengenden Filmprojekt und werde auch diesen Blog diesbezüglich bald updaten.

verklemmtnew

Also, bis bald ❤

 

 

Die Kunst…

alles zu ruinieren und sich endlich selbst zu finden.

Zwei Gedichte an zwei Männer mit demselben Herzblut geschrieben.

 

Bild (8)

 

Lieber B

Es tut mir leid

Doch ich bin noch nicht so weit

Für die große wahre Liebe,

noch zu stark sind meine Triebe

und der Wunsch allein zu sein,

Ich weiß das klingt gemein.

Ich will dich nicht verletzen

und ganz sicher nicht ersetzen.

Du weißt, ich lieb Dich sehr,

aber so ist das nicht fair.

Ich bin nicht ganz bei Dir,

weil ich mich dauernd selbst verlier‘.

Es liegt wirklich nicht an Dir,

das Problem ist da in mir,

du bist ein wundervoller Mann,

der schön ist und was kann.

Gutmütig und hilfsbereit

und dazu auch noch gescheit.

Doch ich suche nach mir selbst,

nach einem Platz in dieser Welt,

und das schaff ich nur alleine,

stell mich schwankend auf die Beine.

Dich ziehn zu lassen ist nicht leicht,

mein Herz ist völlig aufgeweicht.

Du warst das beste in meinem Leben.

Und genau – deshalb eben.

 

DSC01095

 

4 Wände

Hinter der Wand

hielst Du meine Hand

während Du schliefst.

So fest und rigoros

Ich kam nicht los.

 

Hinter der Wand

lächelst Du so interessant

Wenn Du Mich siehst.

Sonst Trauer und Pflicht

In Deinem Gesicht.

 

Hinter der Wand

hat mich Dein Wahnsinn überrannt

Vor dem du fliehst.

Ich hab ihn durchschaut

Denn er war mir vertraut.

 

Hinter der Wand

Hast du erkannt

Dass Du  Mich liebst.

Und so warfst Du Mich raus

Aus deinem engen 4-Wände-Haus.

 

Festivals muss man feiern wie sie fallen

Ich bin sehr glücklich endlich sagen zu können, dass das Cabaret Voltaire auf gleich zwei Film-Festivals angenommen wurde.

  1. Am 11. Februar schon eröffnet mein Film den Kurzfilmblock am ersten Tag des Berlin Independent Film Festivals 2016. Das wird Cabarets Festivalpremiere und ich werde natürlich vor Ort sein und hoffe dort auf meine Berliner Homies zu treffen.
  2. Die Venice Film Week in Venedig hat ebenfalls zugesagt. Das Festival wird dieses Jahr im August/September laufen, mehr Informationen gibt es hierzu noch nicht, aber ich bin sehr aufgeregt.

Cabaret Voltaire banner mit emblem

Es ist ein großes, ein seltsames Gefühl , wenn auf einmal etwas eintrifft, was man sich sein ganzes Leben eben gewünscht hat. Mein Leben lief nicht immer in den richtigen Bahnen, aber da mich mein beschwerlicher Weg doch an diesen Punkt gebracht hat bin ich froh über jeden Stein, an dem ich mir in der Vergangenheit den Zeh aufgeschlagen habe.

2016 wird ein wunderbares Jahr. Ich spüre es.

Cabaret Voltaire – Der Freudensweg zum fertigen Film

Es war einmal Oktober 2015. Der Kurzfilm Cabaret Voltaire ist endlich fertig, das Team hatte eine wundervolle Premiere im Mal Seh’n Kino in Frankfurt.

 

Alle haben ihr Bestes gegeben bis zu dieser Stelle und genau darum wird es nun im Folgenden gehen.

Was ist seit dem Dreh und der erfolgreichen Startnext-Crowdfunding-Kampagne passiert? Ich versuche mich kurz zu halten und abschließend zu meinem ersten irgendwie-Monsterprojekt eine schöne und bebilderte Zusammenfassung abzuliefern.

Alles in einem kann ich aber sagen, dass der wichtigste Aspekt am Filmemachen für mich, auch gerade bei diesem Film, die unglaubliche Hingabe und Kreativität meines Teams war. So viele Menschen, die auf ein Kunstwerk hinarbeiten und sich organisieren. Das finde ich so schön. Ich bin echt stolz auf das was wir geleistet haben und gelohnt hat es sich allemal, allein schon für die Skills.Postcard -Cabaret Voltaire

  1. Startnext

http://startnext.com/cabaret-voltaire-film

Am Anfang war alles ein wenig holprig. Die Hoffnung schwand dahin. Crowdfunder gibt es leider zu viele, mein Funding-Ziel zu hoch, Startnext schon zu inflationär geworden, sagte man mir. Doch dann hat es auf einmal doch geklappt, dank vieler Freunde von mir, aber auch vieler unbekannten Menschen, wie ich mit Entzücken feststellte.

Wenn dir ein fremder Mensch einen Betrag spendet, nur weil ihm deine Kunst, dein Werk gefällt, dann ist das das größte und schönste Gefühl von Anerkennung, das man als Künstler fühlen kann.

Danke an dieser Stelle noch einmal an alle, die mich unterstützt haben und auch hier soll auch Johannes Wagner aus Cuxhaven noch einmal gesondert genannt werden, denn der gute Mann hat dem Cabaret Voltaire einfach mal 500 Euro auf einen Streich gespendet. Ich hoffe doch es war kein unglücklicher Tippfehler, Johnny? 🙂

11110578_10200252188584962_991619054864903627_n

Und an dieser Stelle auch ein weiteres großes Danke an die Designerin des Cabaret Voltaire – Daniela Maisenbacher (ihr werdet ihren Namen noch des öfteren lesen), die mit ihrem künstlerischen Geschick Flyer und Poster designte, die geholfen haben die Aktion zu pushen.

Nicht nur das! Daniela hat auch die offizielle Postkarte des Films erschaffen, die auch schon alle Supporter des Films erreicht hat.

Postcard -Cabaret Voltaire postkarteback

IMG_6712

Genauso wie die Tragetaschen, die bestimmt schon ein paar Besorgungen, Einkäufe und sonstwas transportiert haben.

 

2. Schnitt und Color Grading

Der Schnitt war wirklich die bislang schwerste Arbeit für mich in meinem filmischen Lebenslauf und viele Gefühle, wie Verzweiflung, Wut und Unsicherheit durchzogen den Prozess des Schnitts.

Die größte Schwierigkeit bei der Arbeit war das Ausmisten der Szenen. Das Motto: „Kill your Darlings“ trifft leider wirklich zu, wenn man seinen eigenen Film schneidet. Viele Szenen sind rausgeflogen und mit Hilfe meiner Schnittassistenz Lara Mack und der Ratschläge von Petr Eremin war die 31.ste Version des Schnitts dann die richtige.

Finaler Schnitt

Gleichzeitig betätigte sich Daniela Maisenbacher mit dem Color Grading und der Schrift-Animation des Vor-und Nachspanns. Hier ein anschauliches Bild, was man mit Color Grading noch aus dem schon starken Material rausholen kann.

12043959_10200808101480202_822135191_o

3. Sounddesign

Philipp Grzemba ist das experimentelle und einzigartige Sounddesign zu verdanken. Philipp zielte dabei auf eine ungewöhnliche Weise des Sounddesigns ab, bei dem die Geräuschkulisse nicht aus der Filmwelt selbst stammt, sondern aus einer anderen, über allem stehenden Scheinwelt kommt. Die Sounds sollen die dadaistische Wirkung der Filmbilder unterstützen und die Atmosphäre des Cabarets untermalen. Hier Philipps Anschauungsvideo. Er schloss mit dem Cabaret Voltaire seinen Bachelor mit seeehr guter Note ab.

 

4. Musikdesign

Marco Doll hat trotz der Entfernung zwischen uns sofort genau gewusst, was ich mir an Musik für das Cabaret vorstellte. Seine Tracks sind von hohem künstlerischen und musikalischem Wert und passen perfekt in das bunte Treiben. Jeder der artistischen Hauptfiguren hat sein eigenes Theme. Marco ist der nächste Danny Elfman der Filmmusik.

 

Zusätzlich gewährte mir die norwegische Zirkus-Rock-Band Major Parkinson einen oder mehrere Songs frei und unentgeltlich zu benutzen. Den Song Euthanasia Rollercoaster fanden Philipp und ich schließlich sehr passend und somit schmückt dieser nun unseren Ab-und Vorspann.

„They know they are going to die“

 

Und noch ein feines Bonbon am Rande. Mein guter Freund Alexis alias Jetzt-Berliner Hip Hop Musiker Master Al schenkte dem Cabaret Voltaire einen eigenen Song. Ich liebe ihn und ihr solltet das auch! 🙂

 

5. Stop-Motion-Vorspann

Meine zweite große Leidenschaft neben der Regie ist die Stop-Motion-Animation. Wie ich bereits in einem früheren Blogbeitrag erwähnte ist sie mein Weg zum Filmemachen gewesen. Daher kam es mir von Anfang an in den Sinn, einen Stop Motion Vorspann für meinen Kurzfilm zu machen. Die Figuren des Cabarets boten sich dafür besonders gut an und auf das Ergebnis bin ich sehr stolz, denn Stop Motion ist etwas, was ich ganz gut kann, dank dem frühen Tim Burton-Einfluss in meinem Leben.

 

6. Poster-Design

Der Künstler Sam Wall aus Cardiff (Wales) hat das offizielle Poster für das Cabaret Voltaire entwickelt. Ich liebe es und unser Schauspieler Aetschy sollte das auch, denn er hat ihn richtig gut getroffen:

cabaretvoltaireWITHCRED

Sam’s Statement zum Design:

„I don’t know why I drew aetschy like that, i like to repeat things to an extreme (in this case, eyes!), i do it with most of my drawings. There is something powerful about it!“

 

7. Making-of

Vanessa Dahl machte sich die Mühe und schnitt liebevoll 4 kleine Making-Of Clips rund um die Arbeit am Set für uns und euch zusammen. Danke Best Girl Vanessa!

 

8. Die DVD-Produktion/ Special Edition

Ich habe während der Postproduktion einiges gelernt. Sogar Dinge, die ich nicht erwartet habe zu lernen.
Die Konzipierung und Herstellung einer Special Edition DVD Box aus MDF-Platten zusammen mit der sehr ambitionierten, wie genialen Schreinerei Luther unter der Leitung von Mathias Knuhr und mit Hilfe von Freund und Schauspieler Mathias Bros ist ebenfalls abgeschlossen und hat alle Supporter erreicht.

 

PS. Ja, man kann noch welche kaufen 😉 Schreib mich einfach an, yo!

Neben diesem Prozess hat Jan Czmok, das Management, dafür gesorgt, dass alles Bildmaterial fleißig auf kleine Runde Scheiben gepresst und in schöne quadratische Plastikhüllen gesteckt wurde. Das Cabaret Voltaire und dessen Supporter erhielten ihre wohlverdiente DVD und ich war froh über das Ende einer doch sehr anstrengenden Crowdfunding-Phase.

 

9. Zweitpremiere im Filmtheater Valentin

Ich liebe es, wenn sich Kreise schließen, wenn man das Gefühl hat, dass es Schicksal und Karma doch gibt. Daher war ich sehr froh darüber, als ich die Zusage bekam, dass mein Filmchen in Frankfurt Höchst im Filmtheater Valentin laufen würde. Dieses schöne feine Kino war das erste Kino, in dem sich die kleine Jenny ihren ersten Film ansah: König der Löwen – The Circle of Life. Ein wunderbarer Lebenskreis, der sich da schloss, nicht wahr?

 

10. Was kommt Jetzt?

Was die Pläne für das Cabaret Voltaire betrifft: Der Kurzfilm wurde schon zu über 40 Festivals überall in der Welt angemeldet und wo ich soeben diesen Beitrag fertig schrieb sah ich das ENDLICH, dass das erste Festival angebissen hat. Ohne scheiß, Leute, ich schreib das hier gerade in voller Aufregung, daher komme ich jetzt schnell zum Schlusswort und sage einfach mal:

Stay Tuned und danke nochmal allen, die das möglich gemacht haben ❤