Die Kunst…

alles zu ruinieren und sich endlich selbst zu finden.

Zwei Gedichte an zwei Männer mit demselben Herzblut geschrieben.

 

Bild (8)

 

Lieber B

Es tut mir leid

Doch ich bin noch nicht so weit

Für die große wahre Liebe,

noch zu stark sind meine Triebe

und der Wunsch allein zu sein,

Ich weiß das klingt gemein.

Ich will dich nicht verletzen

und ganz sicher nicht ersetzen.

Du weißt, ich lieb Dich sehr,

aber so ist das nicht fair.

Ich bin nicht ganz bei Dir,

weil ich mich dauernd selbst verlier‘.

Es liegt wirklich nicht an Dir,

das Problem ist da in mir,

du bist ein wundervoller Mann,

der schön ist und was kann.

Gutmütig und hilfsbereit

und dazu auch noch gescheit.

Doch ich suche nach mir selbst,

nach einem Platz in dieser Welt,

und das schaff ich nur alleine,

stell mich schwankend auf die Beine.

Dich ziehn zu lassen ist nicht leicht,

mein Herz ist völlig aufgeweicht.

Du warst das beste in meinem Leben.

Und genau – deshalb eben.

 

DSC01095

 

4 Wände

Hinter der Wand

hielst Du meine Hand

während Du schliefst.

So fest und rigoros

Ich kam nicht los.

 

Hinter der Wand

lächelst Du so interessant

Wenn Du Mich siehst.

Sonst Trauer und Pflicht

In Deinem Gesicht.

 

Hinter der Wand

hat mich Dein Wahnsinn überrannt

Vor dem du fliehst.

Ich hab ihn durchschaut

Denn er war mir vertraut.

 

Hinter der Wand

Hast du erkannt

Dass Du  Mich liebst.

Und so warfst Du Mich raus

Aus deinem engen 4-Wände-Haus.

 

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